Selbst: Froh sein.

Froh sein. Glücklich sein. Zufrieden sein. Kann ich das? Kannst du das?

Eigentlich wollte ich mich an diesem Abend an einen satirischen Beitrag zu den komischen Macken der Internet-Menschen setzen. Ich mach das gerne, ihr lest das gerne, aber manchmal bin auch ich zu positiv, um mich über das Negative an dieser Welt auszulassen. Deshalb, in Ode an den wunderbaren Sommerregen, der die ekelhafte Baustelle vor meinem Fenster durchnässt ein bisschen grumpy muss sein heute eine Hommage an das Froh Sein. 


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Das Glück in dir: Selbst froh sein. 

Ich mag den Ausdruck "Froh sein". Es ist mehr als das alltägliche Dahinplätschern, und weniger als das unerreichbare Glück. Glück klingt so groß, dass es in manchen Menschen Druck auslöst. Weil sie Angst haben, dass es unerreichbar ist. Deshalb, einfach, froh sein. 

Trotzdem müssen wir auch das Froh Sein manchmal in unser Bewusstsein zurückrufen. Zum Beispiel jetzt, wo ich zuhause die Ruhe genießen und den klatschenden Regen am Fenster sitzend beobachten kann. Allein. Zufrieden.
Und die schüchternen Sonnenstrahlen, wie sie sich mit den Regentropfen ein Rennen liefern. Wer trifft die Pfütze zuerst? Wessen Antlitz wird Berlin heute als letztes sehen?

Froh sein fängt innen drin an. In jedem selbst und in jedem Kopf. Es ist eine Entscheidung, die wir viel zu oft andere treffen lassen. Damit wie jemandem die Schuld geben können, jemand anderen verantwortlich machen können. Damit wir sagen können: "Ohne dich wäre ich glücklicher! Mir ginge es gut, wenn du XY nicht getan hättest!"
Dabei sind es wir selbst, die uns vom Froh Sein abhalten. Mein Kopf ist bis zum heutigen Tage so voller Sorgen und Gedanken, dass ich mich immer wieder selbst ans Froh Sein erinnern muss. Dass ich das Ventil öffnen, den Druck rauslassen, und meinen Kopf einfach mal sein lassen kann. 

Egal wie sehr ich auch das Arschloch für meine innere Unruhe finden will, und glaubt mir, ich finde viele Arschlöcher dafür, am Ende ist es doch eine Sache meiner Selbst. 
Eine Sache des Loslassens, des Vergessens, des Verdrängens, des Aufrufens des Froh Seins. Des Selbst Seins. 

Froh Sein ist nämlich, wie wenn du dir in die Hosen machst: Nur du kannst es fühlen, aber am Ende können alle anderen es sehen. Und das ist doch auch mal was.

Also Freunde: Ich plädiere hiermit für mehr Glück und Zufriedenheit! Seid ihr dabei?



Kommentare:

  1. Ich bin sowas von dabei! Egal wie blöd ein Tag gelaufen ist, mit der richtigen Musik bin ich wieder froh oder im Sommer noch besser: in der Abenddämmerung bei noch über 20 Grad und leichter Schwüle durch Berlin laufen - da merke ich immer so richtig mein Grinsen im Gesicht! Toller Beitrag, da es ja vielen bei Regen eher schwer fällt, froh zu sein.
    Hab noch nen schönen Abend!

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    1. Dann sind wir schon zu zweit in der Regen-Party-Gäng! Musik, Sonne und Eis sind so Dinge, die mich auch IMMER froh machen! Heute ist's halt der Regen, aber bei der Schwüle werden sich hoffentlich ein paar mehr darüber freuen :D Ich hoffe aber doch sehr, dass Fanmeile und Fashion Week dabei nicht allzu sehr ins Wasser fallen, höhö. Dir auch noch einen fröhlichen Abend meine Liebe!

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  2. Das hast du echt so verdammt gut geschrieben und es gibt einfach echt nichts was ich da noch hinzufügen könnte! Du triffst es einfach auf den Punkt und ich geb dir zu 30000% recht. Es ist halt nicht so leicht für viele Menschen das umzusetzen aber man kann das schon lernen mit der Zeit. Und wenn man das dann mal kann und an sich selbst gearbeitet hat, dann kann man das normal auch immer wieder abrufen.

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Ich bedanke mich für euer Feedback und freue mich sehr herzlich über allerlei Nettigkeiten und Kritiken. Wer beleidigt, ist doof, und wer "Gegenseitiges Verfolgen" Anfragen verschickt auch ein bisschen.

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